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Hitze auf der Arbeit

Seit einigen Tagen haben in Luxemburg intensive Hitzewellen eingesetzt.

Während der Arbeitgeber verpflichtet ist, die Sicherheit seiner Mitarbeiter zu gewährleisten, gibt es keine maximale Temperaturbegrenzung, die das Arbeiten verbietet. Dennoch ist der Arbeitgeber an die allgemeinen Grundsätze des Arbeitsgesetzbuches in Bezug auf Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gebunden.

Es liegt daher in der Verantwortung des Arbeitgebers, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit der Arbeitnehmer seine Arbeit unter erträglichen Bedingungen und ohne Gefahr für seine Gesundheit verrichten kann.

Um die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer bei starker Hitze oder gar einer Hitzewelle am Arbeitsplatz nicht zu gefährden, muss der Arbeitgeber verschiedene Praktiken anwenden. Aus Sicht der Arbeitnehmer erinnert das Arbeitsgesetzbuch an die Verantwortung des Arbeitgebers, Arbeitszeiten, Schichten, das Umfeld und die physische Belastung der schwierigsten Arbeitsplätze zu organisieren und natürlich die Arbeitnehmer im Falle einer Hitzewelle über ihre Rechte zu informieren.

Die von den Arbeitgebern zu treffenden Maßnahmen sind je nach Branche unterschiedlich.

Zu diesem Thema gibt es verschiedene Empfehlungen:

  • Arbeits-/Ruhezeiten je nach Temperatur und körperlicher Belastung einhalten;
  • bei Arbeiten in Innenräumen sicherstellen, dass die Umgebungstemperatur insbesondere in geschlossenen Räumen aufrechterhalten wird und dass die Arbeitnehmer über geeignete Mittel zur Bekämpfung der Hitze verfügen (Ventilatoren, klimatisierte Räume usw.) und dass die Luft nach Möglichkeit ständig erneuert wird (die ITM empfiehlt eine maximale Arbeitsplatztemperatur von nicht mehr als 26°C, es sei denn, die Außentemperatur übersteigt diese Temperatur);
  • für Arbeiten im Freien, vereinbaren Sie Zeitpläne, um die Arbeit zwischen 11 und 15 Uhr zu vermeiden, wenn möglich;
  • Schattenbereiche vorsehen, wenn möglich gut belüftet (Markisen, Zelte usw.) oder Pausen in klimatisierten Bereichen einplanen;
  • Begrenzung der anhaltenden körperlichen Aktivität (maximaler Einsatz technischer Hilfsmittel);
  • sicherstellen, dass angemessene Kleidung getragen wird;
  • Vermeidung von isolierter Arbeit (zur Unterstützung im Krankheitsfall);
  • und ein Verfahren zum Handeln bei Beschwerden oder Hitzschlag vorzusehen.

In allen Fällen wird empfohlen, das Personal mit ausreichenden Mengen an temperiertem Trinkwasser (10 bis 15 °C) zu versorgen.

Bei außergewöhnlicher Hitze und wenn die Ausführung der Arbeiten so gefährlich wird, dass die Gefahr besteht, die Gesundheit oder Sicherheit der Arbeitnehmer zu gefährden, erlaubt das Arbeitsgesetzbuch den betroffenen Unternehmen, beim Arbeitsminister einen Antrag zu stellen um die Bestimmungen über die Arbeitslosigkeit bei schlechtem Wetter zu nutzen.

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