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Ernest Pirsch, das Wort des Präsidenten

 

Sehr geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

 

Präsident der Fédération des Artisans zu sein ist kein einfacher Job, vor allem nicht in diesen Zeiten.

Trotzdem habe ich meine Kandidatur gestellt, da ich als Vize-Präsident diesbezüglich in der Verantwortung stehe. Ich habe meine Kandidatur aber vor allem gestellt, da ich überzeugt bin, dass das Handwerk eine aktive Interessenvertretung braucht und da ich der Meinung bin, dass die ehrenamtliche Arbeit, die wir hier alle zusammen leisten wichtig ist. Wichtig für das Handwerk. Wichtig für unsere Berufe und wichtig für das einzelne Unternehmen.

Während der Pandemie haben wir feststellen müssen, dass es für einen Wirtschaftszweig unumgänglich ist eine aktive Interessenvertretung zu betreiben. Durch den ständigen Austausch mit der Regierung und den Verwaltungen konnte viel im Interesse der Unternehmen bewegt werden. Die Verbände haben daran mitgewirkt, dass die verschiedenen Aktivitäten schnellstmöglich aus dem Lockdown herausgekommen sind. Kurzeitarbeit und die verschiedenen Hilfen wären ohne Verbände in der Form nicht gekommen. Ohne Vertretung wären die Unternehmen auf sich selbst gestellt gewesen.

Auch in weniger dramatischen Zeiten braucht das Handwerk eine Stimme.

In meinen 25 Jahren Verbandsarbeit habe ich feststellen müssen, dass es nie an Problemen und Herausforderungen mangelt.

Die Probleme rund um die fehlende Rentabilität unserer Unternehmen, der bürokratische Aufwand, der Fachkräftemangel und die Wohnungsnot begleiten uns schon länger. Hinzu kamen jetzt noch die Preisexplosion und Lieferschwierigkeiten beim Material und bei verschiedenen Rohstoffen.

Auf all diesen Fronten sind unsere Verbände aktiv, um die Interessen unserer Mitglieder wahrzunehmen.

In diesem Sinn freue ich mich auch darüber, dass mich mit Michel Reckinger und Tun Di Bari zwei erfahrene Unternehmer als Vize-Präsidenten in meiner Arbeit unterstützen werden.

Es ist unser Wunsch die Zusammenarbeit mit den Mitgliedsverbänden auf allen Ebenen zu intensivieren, um gemeinsame Anliegen und Projekte weiterzutreiben.

Ein besonderer Dank geht aber an unsere Mitglieder, die einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zu unserer Arbeit leisten.

Das Handwerk ist ein dynamischer Sektor mit über 120 Berufen. Vom Einmannbetrieb bis zu den größten Arbeitgebern ist alles dabei. Trotz dieser Diversität haben wir als Handwerker einen gemeinsamen Kern. Wir sind stolz auf unseren Beruf. Wir wollen unseren Kunden qualitativ hochwertige Lösungen anbieten. Es ist uns wichtig, ein gutes Verhältnis zu unseren Mitarbeitern zu haben. Unsere Unternehmen sind in ihrem Umfeld verwurzelt und wir sind bereit unsere gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig brauchen wir aber ein Umfeld, das es uns erlaubt rentabel zu wirtschaften. Wir brauchen ein Arbeitsrecht und eine Arbeitsorganisation mit dem auch kleine arbeitsintensive Unternehmen umgehen können. Wenn wir in Verhandlungen treten, muss es uns gelingen ein Resultat zu erzielen, mit dem alle Betroffene leben können. Zu guter Letzt würden wir es schätzen, wenn die Politik die Leistung der Unternehmen besser wertschätzen würde und ihnen mehr Vertrauen entgegenbringen würde, als das heute der Fall ist.

Das sind die Linien, in denen sich unsere Arbeit bewegt. 2023 stehen Wahlen ins Haus und es ist als Handwerk nicht zu früh, um diese vorzubereiten und unsere Positionen und Vorschläge ins Spiel zu bringen.

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

Ich danke Ihnen für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung und ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

Ernest Pirsch

Präsident der Fédération des Artisans

 


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